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Willkommen bei Wycliff-Österreich

Die Muttersprache erhalten

Warum es so wichtig ist, die Muttersprache zu erhalten:

 

 
 

Es gibt nur einen Josef

michelle_in_workshopMichelle arbeitet mit tansanischen Bibelübersetzern
(Mehrsprachenprojekt Mara, Tansania)
Um Ihnen einen Einblick in einige der Fragen zu geben, die bei der Überprüfung einer Bibelübersetzung aufkommen können, finden Sie hier einige Beispiele. Es sind Fragen, die bei der Prüfung von Lukas 1 und 2 in den Sprachen Zanaki und Ikizu aufkamen. Die Übersetzer sind Tansanier, die vollzeitig als Bibelübersetzer in ihrer Muttersprache arbeiten. Übersetzungsberater ist eine Missionarin von Wycliff (Michelle).

Patrick: "In Kapitel 1,64 heißt es in eurer Übersetzung: 'seine Zunge wurde losgebunden.' Was bedeutet das?"

Übersetzer: "Es ist ein Sprichwort für jemanden, der wieder spricht, nachdem er lange geschwiegen hat."

Michelle: "Wird in dem Sprichwort immer der Ausdruck 'Zunge' verwendet oder 'Mund'?"

Ikizu-Übersetzer: "Zunge. Das ist so korrekt."

Zanaki-Übersetzer: "Wir sagen 'Mund'. Also müssen wir es ändern. Wir hatten 'Zunge' geschrieben, weil das im Suaheli so steht."

 

Michelle: "In Kapitel 2,4 steht im Übersetzungsentwurf: 'In der Stadt Nazareth lebte ein Mann namens Josef.' Verstehen die Leser es so, dass es sich um eine neue Person in der Geschichte handelt?"

Übersetzer: "Ja, so führen wir neue Leute in eine Geschichte ein."

Michelle: "Aber Josef sind wir ja schon in Kapitel 1,27 begegnet..."

Übersetzer: "Oh, du hast recht! Die Übersetzung hört sich so an, als gäbe es zwei Josefs!"

 

Patrick: "In Kapitel 2,11 habt ihr den Ausdruck 'Stadt Davids' benutzt. Was bedeutet es, wenn eine Stadt von jemandem ist."

Übersetzer: "Dass er aus dieser Stadt kommt, dass seine Nachfahren in der Stadt leben."

 

Patrick: "Super. Das passt gut."

 

Weihnachten in Musoma

Wiehnachten einmal anders...

 

The Word Connects... Video (Englisch)

Die Geschichte eines Übersetzers in Tansania

 

 

 

 

 

 

 

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Schlagzeilen

Während der Jesus-Film in Kuo gezeigt wurde, kamen einige Männer aus einer anderen Sprachgruppe, obwohl sie Kuo nicht verstanden. Ein Freund hat für sie übersetzt. Am darauf folgenden Tag fragten fünf Männer, was sie tun müssten, um diesen Film noch einmal sehen zu können. Eine Woche später führte das Team den Film erneut vor, dieses Mal aber in der Sprache dieser Männer. Das Team war sehr überrascht, etwa Hundert Menschen anzutreffen, die den Film sehen wollten, denn sie hatten nur an die fünf Leute erwartet. Mindestens ein Mann hat sich bekehrt, auch wenn er seinen Glauben nicht öffentlich bekannt hat.

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