Projekt: „i‑DELTA Kamerun“

Die Ausbildung von drei kamerunischen Alphabetisierungs-Fachkräften soll durch Unterstützung von Wycliff-Österreich ermöglicht werden. Sie haben die Möglichkeit mit Ihren Spenden mitzuhelfen!


Für die geplante dreijährige Ausbildung von Laure, Kofiné und Mbuta
werden insgesamt 35.352€ an Spenden benötigt.

Spendenstand: 16.524,93 €

Spendenziel bis Sept. 2020: 13.274

Mit Ihrer Hilfe wurden die benötigten Spenden für das erste Ausbildungsjahr der drei Mitarbeiter von SIL-Kamerun zusammengelegt. Das Spendenziel für September 2020 wurde sogar übertroffen. Vielen Dank!

Aufgrund der coronabedingten Reisebeschränkungen verzögert sich die weitere Ausbildung der drei Fachkräfte in Kamerun, da der Beginn des ersten i-DELTA-Ausbildungskurses auf Mai 2021 verschoben wurde. Wir wollen den Beginn dieses Kurses abwarten, bevor wir um Spenden für das zweite Ausbildungsjahr bitten.

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Hilfreiche Corona-Information für die Boso

Zwei Hände, die unter einem Wasserhahn gewaschen werden, mit blauen Linien gezeichnet. Blauer Rahmen um das BildEigentlich sollte ich schon längst wieder in Mali sein, aber wie es eben so ist, in Zeiten wie diesen, sitze ich vorerst in Österreich fest. Dafür bin ich sowohl mit meinem Team in Mali, als auch mit unseren Freunden unter den Boso per WhatsApp in regem Kontakt. Besonders einer, Kamu, hilft mir, Einblicke zu bekommen, wie sich die Pandemie auf dieses große Land in der Sahelzone auswirkt. Er schickt mir, was dort in Sozialen Medien zirkuliert – oft mit der Bitte, meine Meinung dazu kundzutun, weil er zwischen Fake News und brauchbarer Aufklärung verunsichert ist.

Manche der Nachrichten sind einfach nur grotesk („Europa hat Impfstoff nach Afrika geschickt, um möglichst viele von uns zu töten!“), andere können gefährliche Folgen haben, wenn man ihnen Glauben schenkt („Wascht euch mit einem Absud von der-und-der-Pflanze, dann kann euch das Virus nichts anhaben!“). Kamu ist ein junger Lehrer mit einem Herz für sein eigenes Volk. Ich spüre die Not, die ihm verschiedene Nachrichten bereiten. Weiterlesen »

Reiseziel: Einfacher lesen

Der englische Originalartikel von SIL, einer Partnerorganisation von Wycliff, erschien auf:
https://eurasia.sil.org/topics/orthography/the_road_to_easy_reading

Schneefläche, ein Mann mit dunkler Jacke steht darin, hinter ihm Rentiere und ein Schlitten. Sie werfen lange, blaue Schatten.
Foto: SIL Eurasia

Alphabete sind eine seltsame Sache. Die Menschen hängen an ihnen, sogar da, wo sie teilweise keinen Sinn ergeben. Beispielsweise kann der Buchstabe V im Deutschen für zwei verschiedene Laute stehen: W und F. Wäre es da nicht einfacher, zu buchstabieren: Fogel, Wentilator, Ferkäuferin? Wie würden Sie sich mit so einer Vereinfachung fühlen? Sehen sie das theoretische Problem, hängen aber dennoch irgendwie an der komplizierteren Schreibweise?

Das Alphabet des Volkes der Chanten im nordwestlichen Sibirien steht vor mehreren Problemen, vor allem einem, das ein finnisches Teammitglied so erklärte:

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Sprachforschung macht Schule!

Die Mixtek-Variante, in der wir arbeiten, wird von etwa 10 000 Menschen im Süden Mexikos gesprochen. Theoretisch ist in den Grundschulen Unterricht in der Muttersprache vorgesehen, doch offizielles Unterrichtsmaterial existiert nur auf Spanisch. Als wir anfingen, dort zu arbeiten, wurde Mixtek noch nicht einmal geschrieben.

Deshalb haben wir uns von Anfang an bemüht, mit den Lehrern zusammenzuarbeiten. Weiterlesen »

Unser Konzept für Kindergärten im Zayse-Gebiet

Kinder von dunkler Hautfarbe sitzen im Kreis versammelt über einem Afrikakarten-Lernpuzzle. Links ein Kasten mit Materialien.Ein Freund von uns hat in Äthiopien fünf private Kindergärten gefördert. Kinder, die diese Kindergärten besuchten, hatten es später in der Volksschule leichter als ihre Mitschüler.

In diesen Kindergärten wurde spielerisch mit Lern­materialien unterrichtet, ein hier eher ungebräuch­liches Konzept. Vielen Standardkindergärten steht nur eine Schultafel und Kreide zur Verfügung.

Das Erfolgsrezept unseres Freundes hat uns inspiriert, und so haben wir es weitgehend übernommen. Im Rahmen des Zayse-Sprachprojektes fördern wir schon eine Weile drei Kindergärten, in denen auch, wie hier ­üblich, einiges an Grundschulwissen vermittelt wird. Weiterlesen »

Dankbar für einen Meilenstein

Für einen langjährigen Einsatz braucht es Durchhalte­vermögen. Dabei helfen ermutigende Meilensteine – wie unsere Lesefibel.

Doppelseite der Lesefibel: Schwarzweiß-Zeichnungen, u.a. laufende Menschen und Tiere, dazu Sätze und Tabellen mit Worten/WortteilenLesen ist fundamental für die weitere Schulbildung. Es ist in der Regel einfacher, in der Muttersprache lesen zu lernen, als in einer Fremdsprache, die man sich erst aneignen muss.

Lesefibeln können nicht einfach aus einer anderen Sprache übersetzt werden. Sie müssen für die jeweilige Sprache gezielt erstellt werden. Es gibt unterschiedliche Methoden Lesen zu lernen. Ein gutes System kann dem Schüler und Lehrer mitunter viele Monate mühsamen Übens ersparen. Weiterlesen »