Wie viele Romani-Dialekte gibt es in Rumänien?

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Karte von Rumänien, Bulgarien und Serbien mit Symbolen und einer Legende zu den Symbolen: Es sind Codes für Romani-Dialekte.

Diese erste Karte bezieht sich bei der Einteilung der Sprecher auf Codes im Ethnologue, dem großen Lexikon der Sprachen der Welt. Man sieht einige geographische Tendenzen: RMC (Karpatisches Romani) wird nur westlich der Karpaten gesprochen, während RMN (Balkan-Romani) hauptsächlich südlich und östlich der Karpaten gesprochen wird. Und Sprecher von Vlax-Romani (RMY) gibt es überall! Weiterlesen »

Reiseziel: Einfacher lesen

Der englische Originalartikel von SIL, einer Partnerorganisation von Wycliff, erschien auf:
https://eurasia.sil.org/topics/orthography/the_road_to_easy_reading

Schneefläche, ein Mann mit dunkler Jacke steht darin, hinter ihm Rentiere und ein Schlitten. Sie werfen lange, blaue Schatten.
Foto: SIL Eurasia

Alphabete sind eine seltsame Sache. Die Menschen hängen an ihnen, sogar da, wo sie teilweise keinen Sinn ergeben. Beispielsweise kann der Buchstabe V im Deutschen für zwei verschiedene Laute stehen: W und F. Wäre es da nicht einfacher, zu buchstabieren: Fogel, Wentilator, Ferkäuferin? Wie würden Sie sich mit so einer Vereinfachung fühlen? Sehen sie das theoretische Problem, hängen aber dennoch irgendwie an der komplizierteren Schreibweise?

Das Alphabet des Volkes der Chanten im nordwestlichen Sibirien steht vor mehreren Problemen, vor allem einem, das ein finnisches Teammitglied so erklärte:

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Wie die Übersetzung der Bibel die tatarische Sprache bereichert

Zum englischen Originalartikel von SIL, einer Partnerorganisation von Wycliff:
https://eurasia.sil.org/topics/translation/the_tatar_bible

Mädchen in weiß-hellblauem Kostüm vor weiß-rot-goldenem Hintergrund streckt die Arme zur Seite und hat die Augen geschlossen.
Foto: Michael Greed, SIL

Kasan, die Haupstadt von Tatarstan, liegt am Ufer der Wolga im europäischen Russland. Als 1994 ein Institutsleiter der dortigen Akademie der Wissenschaften eine Übereinkunft mit dem Institut für Bibelübersetzung in Moskau unterzeichnete, tat er es, weil er die Bibel als Werk der Weltliteratur erkannte und glaubte, dass eine Sprache ohne sie verarmt ist.

Über 20 Jahre harter Arbeit später hat die Bibel auf Tatarisch die lexikalischen und semantischen Möglichkeiten der Sprache bereichert und ihre Kapazität vergrößert, eine Vielzahl von Begriffen und Konzepten auszudrücken. Weiterlesen »

2019 Unesco-Jahr der indigenen Sprachen

Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung in Paris am 28. Jänner hielt Michel Kenmogne, der Leiter von SIL International (Partnerorgansation von Wycliff), eine Ansprache.

„Wenn wir von Sprachen reden, geht es nicht nur um Zeichen und Symbole“, sagte er, „es geht um reale Menschen.“

Das folgende SIL-Video gibt einen Eindruck von der Sprachenvielfalt der Welt – und von den Menschen, die diese Sprachen sprechen: