GESUCHT: Mitarbeiter(in) für Kurzzeiteinsatz in Burkina Faso

Ausschnitt einer Weltkarte in hellen Blau-, Beige- und Grüntönen. Ein Land im Nordwesten Afrikas ist orange hevorgehoben.

Sprechen Sie Französisch auf Universitätsniveau und möchten neue Erfahrungen machen?

Unsere Partner in Burkina Faso ­würden sich freuen, wenn Sie kommen und einem einheimischen Übersetzungsteam bei der Produktion von biblischen Büchlein und anderem Lesematerial helfen.

Dauer: drei bis zwölf Monate.

Wenn Sie dieser Kurzzeit-Einsatz interessiert, wenden Sie sich bitte über unser Kontaktformular an Sabine Oetzel.

GESUCHT: Linguist(inn)en als Wegbereiter in Mexiko

Wollen Sie Wegbereiter sein? Fünf Jahre oder mehr Ihres Lebens in Mexiko investieren?

Ausschnitt einer Weltkarte in hellen Blau-, Beige- und Grüntönen: der amerikanische Kontinent. Mexiko ist hervorgehoben.In vielen mexikanischen Sprachen wurden früher einmal Wörterbücher und eine Übersetzung des Neues Testaments erstellt, heute jedoch gibt es keine aktiven Mitarbeiter für Sprachentwicklung, Bildungsarbeit und Bibelübersetzung mehr in diesen Sprachen.

Sprecher der Sprachgruppen haben um Unterstützung in sprachlichen Angelegenheiten gebeten – in Bereichen wie Leseunterricht, Ausbildung von Lehrern, Übersetzung des Alten Testaments, der Übersetzung anderer Texte, …

Unsere Partnerorganisation SIL in Mexiko sucht daher dringend „allgemeine Sprachwissenschaftler“ (general linguists), die bereit sind, eine Sprache zu erlernen und dann die Sprecher mehrerer verwandter Sprachen beratend zu unterstützen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sabine Oetzel.

Wie die Übersetzung der Bibel die tatarische Sprache bereichert

Zum englischen Originalartikel von SIL, einer Partnerorganisation von Wycliff:
https://eurasia.sil.org/topics/translation/the_tatar_bible

Mädchen in weiß-hellblauem Kostüm vor weiß-rot-goldenem Hintergrund streckt die Arme zur Seite und hat die Augen geschlossen.
Foto: Michael Greed, SIL

Kasan, die Haupstadt von Tatarstan, liegt am Ufer der Wolga im europäischen Russland. Als 1994 ein Institutsleiter der dortigen Akademie der Wissenschaften eine Übereinkunft mit dem Institut für Bibelübersetzung in Moskau unterzeichnete, tat er es, weil er die Bibel als Werk der Weltliteratur erkannte und glaubte, dass eine Sprache ohne sie verarmt ist.

Über 20 Jahre harter Arbeit später hat die Bibel auf Tatarisch die lexikalischen und semantischen Möglichkeiten der Sprache bereichert und ihre Kapazität vergrößert, eine Vielzahl von Begriffen und Konzepten auszudrücken. Weiterlesen »

Ganzheitlich füreinander da sein

„Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung sind und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: „Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!“, ihr gebt ihnen aber nicht was sie zum Leben brauchen – was nützt das?“

Jakobusbrief 2, 15-16

Ein weißes Auto hängt am Rand einer Straße. Es ist per Seil mit einem roten Auto verbunden. Einige Männer stehen dabei.

Die Mixteken leben von dem, was sie selbst anbauen. Hungerzeiten sind keine Seltenheit, und Geld kann man eigentlich nur in der Fremde verdienen. Auch sind sie noch immer recht isoliert: Um in das Dorf zu kommen, in dem wir immer wieder arbeiten, muss man 100 km auf unbefestigten Straßen fahren!

Unter solchen Umständen kann man als Christ weder glaubwürdig noch mit sich selbst im Reinen leben, wenn man den Menschen nicht in allen Bereichen hilft, wo es möglich und notwendig ist. So haben wir im Dorf eine gut gefüllte Haus­apotheke und im Lauf der Jahre so manche Mixteken mit Verbänden, Schmerzmitteln, Wurmkuren und Kamillentee – kurz gesagt, medizinisch – versorgt. Einmal habe ich einen Jungen mit Schädelbruch ins nächste Krankenhaus gefahren, weil gerade kein anderes Auto vor Ort war – sieben Stunden Fahrt! Weiterlesen »

Tauschen statt kaufen

Nein, so wie ihr würde ich nicht leben wollen!“ Unser Nachbar auf der Insel Saliba, ein älterer Herr, war entsetzt. Ich hatte ihm erzählt, dass wir in Österreich die allermeisten Dinge kaufen und dass Besitzrechte für uns wichtig sind. Dass man nicht einfach irgendwo im Wald einen Baum fällen oder den Kürbis aus Nachbars Garten nehmen kann, das sehen die Saliba auch so. Der große Unterschied aber ist, dass die Saliba im ihren Dörfern weitgehend ohne Geld leben können. Weiterlesen »