Wenn Traumaheilung Kreise zieht

Trockener Sandstrand von oben, unten beginnt das Meer.

Eine Stadt im Nahen Osten. Die meisten Frauen sind unverhüllt unterwegs und eine aufgeschlossene, fast sorglose Atmosphäre liegt in der Luft. Doch die scheinbare Freiheit täuscht. Terror, Krieg und Vertreibung haben ihre Spuren hinterlassen. Tiefe seelische Wunden haben viele Menschen innerlich so zerstört, dass sie nun selbst beginnen, andere zu verletzen. Gewalt ist extrem häufig. Junge Frauen und Mädchen sind besonders gefährdet, und die Anzahl der Selbstmorde ist schockierend hoch. Diese Stadt schien deswegen der richtige Ort, um einen biblisch basierten Kurs zu Traumabewältigung anzubieten. Weiterlesen »

Hilfreiche Corona-Information für die Boso

Zwei Hände, die unter einem Wasserhahn gewaschen werden, mit blauen Linien gezeichnet. Blauer Rahmen um das BildEigentlich sollte ich schon längst wieder in Mali sein, aber wie es eben so ist, in Zeiten wie diesen, sitze ich vorerst in Österreich fest. Dafür bin ich sowohl mit meinem Team in Mali, als auch mit unseren Freunden unter den Boso per WhatsApp in regem Kontakt. Besonders einer, Kamu, hilft mir, Einblicke zu bekommen, wie sich die Pandemie auf dieses große Land in der Sahelzone auswirkt. Er schickt mir, was dort in Sozialen Medien zirkuliert – oft mit der Bitte, meine Meinung dazu kundzutun, weil er zwischen Fake News und brauchbarer Aufklärung verunsichert ist.

Manche der Nachrichten sind einfach nur grotesk („Europa hat Impfstoff nach Afrika geschickt, um möglichst viele von uns zu töten!“), andere können gefährliche Folgen haben, wenn man ihnen Glauben schenkt („Wascht euch mit einem Absud von der-und-der-Pflanze, dann kann euch das Virus nichts anhaben!“). Kamu ist ein junger Lehrer mit einem Herz für sein eigenes Volk. Ich spüre die Not, die ihm verschiedene Nachrichten bereiten. Weiterlesen »

Wycliff-Infotage, 27.–30. Dez 2020 in Deutschland

Ein lachender Mann mit weißen Haaren, Brille und blauem Pullover hält eine Tafel mit Zeichnungen und seltsamen Buchstaben.
Alphabetisierung – eine Kostprobe!

Drei Tage, die sich lohnen!

Während dieser Tage kannst du auf unterhaltsame Art die Arbeit von Wycliff kennenlernen und einen Blick in fremde Kulturen werfen. Du kannst dich mit erfahrenen Mitarbeitern austauschen und deine Fragen loswerden. Das Team von Wycliff-Deutschland freut sich auf dich!

Was?

  • Berichte aus Einsatzländern
  • Informationen zu Ausbildung und Eignung
  • Informationen zu offenen Stellen, wie Spezialisten für Alphabetisierung, IT-Fachleute, Lehrer, …
  • Hintergrundinfos zu Spracharbeit und Linguistik
  • Sendende Gemeinde, Finanzierung u.v.m.

Wo?

Das Gesicht einer lächelnden, asiatisch aussehenden Dame mit langem, schwarzen Haar, roter Brille, Kette und beigem Sweater.
Interessierte sind herzlich willkommen!

57299 Burbach-Holzhausen, Internationales Tagungszentrum Karimu

Mehr Infos unter: wycliff.de/infotage
 

Lass dich von der Vision anstecken, dass alle Menschen Gottes Wort in ihrer Muttersprache bekommen und entdecken, wie lebensverändernd die Begegnung mit dem lebendigen Gott ist.

DRINGEND GESUCHT: Mitarbeiter/in Öffentlichkeitsarbeit in Österreich

Ein lächelnder Mann (Comicstil) im Anzug hält einige Blätter Papier und leuchtet mit einem Laserpointer auf eine Leinwand.

Sie lernen gerne neue Leute kennen und haben Freude am Präsentieren? Wir suchen eine/n engagierte/n Mitarbeiter/in für Öffentlich­keitsarbeit (Voll- oder Teilzeit). Zunächst bauen Sie Ihren eigenen Unterstützerkreis auf, der Ihre Arbeit finanziell und im Gebet trägt. Dann stärken und erweitern Sie unsere Kontakte zu den christlichen Gemeinden in Österreich. Wäre das etwas für Sie?

Dann wenden Sie sich bitte an Mag. Sabine Oetzel.

Beginn: ab sofort oder nach Vereinbarung
Arbeitsort: wechselnd, mit ein bis zwei Tagen/Woche im Wycliff-Büro in Linz

Reiseziel: Einfacher lesen

Der englische Originalartikel von SIL, einer Partnerorganisation von Wycliff, erschien auf:
https://eurasia.sil.org/topics/orthography/the_road_to_easy_reading

Schneefläche, ein Mann mit dunkler Jacke steht darin, hinter ihm Rentiere und ein Schlitten. Sie werfen lange, blaue Schatten.
Foto: SIL Eurasia

Alphabete sind eine seltsame Sache. Die Menschen hängen an ihnen, sogar da, wo sie teilweise keinen Sinn ergeben. Beispielsweise kann der Buchstabe V im Deutschen für zwei verschiedene Laute stehen: W und F. Wäre es da nicht einfacher, zu buchstabieren: Fogel, Wentilator, Ferkäuferin? Wie würden Sie sich mit so einer Vereinfachung fühlen? Sehen sie das theoretische Problem, hängen aber dennoch irgendwie an der komplizierteren Schreibweise?

Das Alphabet des Volkes der Chanten im nordwestlichen Sibirien steht vor mehreren Problemen, vor allem einem, das ein finnisches Teammitglied so erklärte:

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